Das blaue Meer
Es ist eben Trebur - und da wird ein explodierter Fernseher schon mal zu einem Großereignis.
Ich bin eben von meiner Fahstunde zurück, da geht die Sirene los. Ich halte meinem Hund die Ohren zu, weil es ihr wehtut.
Als es fertig ist, gehe ich hoch in mein ZImmer, höre wie ein, zwei, drei, und so weiter Feuerwehrautos herumfahren. Krankenwagen.
Ich gucke Gilmore Girls.
Meine Mutter schreit, Kind, das ist auf der Hauptstraße! Ich sehe Rauch! Schnell!
Man könnte ja helfen. Es könnten Freunde, Bekannte betroffen sein. Oder man ist einfach nur neugierig. So wie ich.
Also schnell in die Schule geschlüpft und vor an die Hauptstraße- ich blicke auf ungelogen mindestens zwanzig Wagen mit Blaulicht. Krankenwagen, Feuerwehr, Polizei- alles da.
Menschen einfach überall - aber kein Rauch. Niemand in Panik, keine Löschschläuche. Nachbarn und Freunde stehen dort mit verschränkten Armen, unterhalten sich.
Lass uns zur Gerhild gehen, die is immer informiert!
Im Altenwohnheim sei ein Fernseher explodiert, sei gemeldet worden.
Solsche Dingä implodiiere wenn dannemo, sprach der alte Mann und grinse mich mit schiefen Zähnen an.
Ich grinse zurück und sage, da habbese wohl Recht.
Nicht auf der Hauptstraße ist das Altenwohnheim. Es ist in der Sandkaute, ein Ort, der mehr als einen Feuerwehrwagen schlichtweg nicht zulässt.
Ich blicke in die Straße, halte nach Christian Ausschau. Er ist nicht bei den vielen Feuerwehrmännern auf der Straße. Nein, er ist in der Sandkaute. Schade eigentlich, ihn hätte ich fragen können - und ihn wiedersehen.
Als die Sirene losging war das wöchentliche Treffen der Feuerwehr. Er muss als einer der ersten dort gewesen sein. Zu weit weg um ihn zu sehen.
Halb Trebur versammelt sich in diesem blauen Meer. Jeder will Rauch gesehen, Verbranntes gerochen haben. Herrlich.
Nach und nach drehen die großen Wagen um. Der Leiterwagen, extra aus Groß-Gerau angerückt, hat Schwierigkeiten auf unserer HAUPTstraße zu wenden.
Ich liebe dieses Kaff einfach.
Ich bin eben von meiner Fahstunde zurück, da geht die Sirene los. Ich halte meinem Hund die Ohren zu, weil es ihr wehtut.
Als es fertig ist, gehe ich hoch in mein ZImmer, höre wie ein, zwei, drei, und so weiter Feuerwehrautos herumfahren. Krankenwagen.
Ich gucke Gilmore Girls.
Meine Mutter schreit, Kind, das ist auf der Hauptstraße! Ich sehe Rauch! Schnell!
Man könnte ja helfen. Es könnten Freunde, Bekannte betroffen sein. Oder man ist einfach nur neugierig. So wie ich.
Also schnell in die Schule geschlüpft und vor an die Hauptstraße- ich blicke auf ungelogen mindestens zwanzig Wagen mit Blaulicht. Krankenwagen, Feuerwehr, Polizei- alles da.
Menschen einfach überall - aber kein Rauch. Niemand in Panik, keine Löschschläuche. Nachbarn und Freunde stehen dort mit verschränkten Armen, unterhalten sich.
Lass uns zur Gerhild gehen, die is immer informiert!
Im Altenwohnheim sei ein Fernseher explodiert, sei gemeldet worden.
Solsche Dingä implodiiere wenn dannemo, sprach der alte Mann und grinse mich mit schiefen Zähnen an.
Ich grinse zurück und sage, da habbese wohl Recht.
Nicht auf der Hauptstraße ist das Altenwohnheim. Es ist in der Sandkaute, ein Ort, der mehr als einen Feuerwehrwagen schlichtweg nicht zulässt.
Ich blicke in die Straße, halte nach Christian Ausschau. Er ist nicht bei den vielen Feuerwehrmännern auf der Straße. Nein, er ist in der Sandkaute. Schade eigentlich, ihn hätte ich fragen können - und ihn wiedersehen.
Als die Sirene losging war das wöchentliche Treffen der Feuerwehr. Er muss als einer der ersten dort gewesen sein. Zu weit weg um ihn zu sehen.
Halb Trebur versammelt sich in diesem blauen Meer. Jeder will Rauch gesehen, Verbranntes gerochen haben. Herrlich.
Nach und nach drehen die großen Wagen um. Der Leiterwagen, extra aus Groß-Gerau angerückt, hat Schwierigkeiten auf unserer HAUPTstraße zu wenden.
Ich liebe dieses Kaff einfach.
juicehustler - 6. Feb, 22:13